In der Musterwohnung der Neubausiedlung «Live» in Heerbrugg laufen die letzten Vorbereitungen. Larissa Oehy und Lara Dänzer von Sonnenbau, die am Tag darauf die Interessenten empfangen werden, lassen sich das besondere Gadget der Wohnung erklären: Die KNX-Technologie. Florian Hutter von der Firma Eibrom drückt auf ein Tablet, schon gehen die ferngesteuerte Musik und das Licht im Wohnzimmer an. Larissa blickt skeptisch: «Unter den Interessenten ist auch eine ältere Frau – wird die das bedienen können?» Florian Hutter nickt. «Meist muss man es nur einmal erklären.»

Den Kunden etwas Neues bieten

KNX-Technologie vernetzt Smart Home-Geräte mit einem standardisierten Bussystem und ermöglicht so ein benutzerfreundliches und energiesparendes Zusammenspiel von Heizung, Lüftung, Jalousien, Licht und Musikanalagen. Kam die KNX-Technologie in der Vergangenheit vor allem in Büros oder luxuriösen Wohnhäusern zum Einsatz, erobert sie nun auch den Mietsektor. Das «Live» ist im Rheintal die erste Mietsiedlung mit dieser Technologie. «Wir wollten unseren Kunden etwas Neues bieten», erklärt Slaven Ratkovac, Leiter Immobilienbewirtschaftung der Sonnenbau AG. Zudem, sagt Ratkovac, seider Markt für Mietwohnungen in der Region langsam gesättigt. «Smart Home mit KNX-Technologie ist eine Möglichkeit, sich im Wettbewerb zu profilieren.»

Die Wohnung reguliert sich selbst

Die künftigen Mieter im «Live» steuern die Funktionen ihrer smarten Wohnung mit einer App der Eibrom St. Gallen GmbH. Sie ist verantwortlich für die Planung und Integration der Gebäudetechnik mit KNX und setzt dabei auf die bewährten Produkte von Siemens Schweiz AG. Klingelt es an der Tür, übermittelt die Kamera am Eingang das Bild direkt ans Smartphone oder Tablet. Schleppen die Mieter zwei Einkaufstüten nach Hause, können sie die Haustür per Fernbedienung im Voraus öffnen. An Wandschaltern können sie vorprogrammierte Szenen abrufen. Doch der eigentliche Zauber der KNX-Technologie liegt daran, dass die intelligente Wohnung die meisten Funktionen selbst übernimmt: Kehrt der Mieter nach Hause,wird die Wohnung einige Minuten lang gut durchgelüftet. Ist es draussen heiss, wird die Raumtemperatur durch den effizienten Einsatz von Lüftung und Jalousien reguliert.

Geräte sind kleiner und günstiger geworden

Dass immer mehr Immobilienfirmen Mietwohnungen mit Smart Home ausstatten, liegt auch daran, dass die Geräte in den vergangenen Jahren kleiner und günstiger geworden sind. «Mit den Smartphones ist zudem die Bedienung einfacher geworden», sagt Florian Hutter. Um zugeschnittene Lösungen zu finden, berät sich Eibrom regelmässig mit Siemens, von der sie einen Grossteil der Smart Home-Geräte einsetzt. «Arbeitet man mit einem kompetenten Partner wie der Eibrom zusammen, ist Smart Home keine besonders teure Sache mehr. Sie wählen die optimalen Geräte für eine solche Lösung aus», sagt Philipp Herzog, KNX-Verkaufsingenieur bei Siemens.Die Eibrom bezieht die Geräte jedoch nicht direkt bei Siemens, sondern über den Elektrogrosshändler Elektro-Material AG. «Diese Zusammenarbeit funktioniert sehr gut», betont Herzog.

Am Tag der offenen Tür im «Live» kamen fast 300 Interessenten und liessen sich Smart-Home und KNX erklären. «Auch die ältere Frau kam», erzählt Slaven Ratkovac. «Sie nahm das Tablet in die Hand und sagte: Das ist ja ganz einfach.»

Weitere Informationen
Siemens Schweiz AG
Philipp Herzog
Telefon: 0585 579 214
philipp.herzog@siemens.com