In Lüftungskanälen eingebaute Brandschutzklappen verhindern dank einer automatischen Absperrvorrichtung, dass im Brandfall Feuer und Rauch in andere Gebäudeteile gelangen. Bei Systemen von Schako werden sie von speziellen Stellantrieben von Siemens betätigt. Vor dem EasyBus führten dicke Leitungsbündel zu den Klappen, denn diese brauchen nicht nur Wechselstrom, sondern müssen auch gesteuert werden, Rückmeldung über ihre Stellung geben und Temperaturwarnungen ans Leitsystem schicken.

Dieses Konzept hatte gewichtige Nachteile: ein hoher Aufwand für den Einbau, die Konfigurierung und Wartung sowie die Gefahr von Verkabelungsfehlern. Dazu kamen die Kosten für grosse Schaltschränke und die Bedenken von Brandversicherungen, welche die Brandlast der Kabelmenge bemängelten. Aber was tun?

Kommunikation über das Stromkabel

Als Antwort entwickelte Schako mit dem EasyBus die ideale Lösung, ein Kommunikationsprotokoll auf PLC-Basis. PLC steht für Power Line Communication und bedeutet, dass alle Signale und Informationen nun über das zweiadrige Stromkabel laufen. Auf der Klappenseite hat es einen «Slave» und am anderen Ende einen «Master», der erstens bis zu 128 Slaves und bis zu 1000 Meter Leitungslänge verwalten kann und zweitens die Kommunikation nach aussen über Standardprotokolle wie ModbusRTU, LonWorks, BacNet oder KNX ermöglicht. Hinzu kommt, dass das System die Adressierung automatisch vornimmt, was die Inbetriebnahme von Klappen sowie deren Austausch extrem beschleunigt.

Die Vorteile liegen auf der Hand

Es leuchtet ein, dass von dieser Lösung alle profitieren, von Planern über Systemintegratoren bis hin zu Installateuren. «Wichtig ist allerdings, dass der Entscheider nicht nur den Preis der Brandklappen betrachtet, sondern die Summe aller Komponenten und Aufwendungen», erklärt Martin Lippert, Verkaufsingenieur bei Schako. «Das ist ein wesentlicher Grund, weshalb unsere Systeme immer beliebter werden. Aber nicht der einzige. Genauso wichtig ist die Partnerschaft mit Siemens. Der Wissens- und Erfahrungsaustausch ist sehr erfreulich. Wir profitieren im Bereich Gebäudeautomation und Siemens im Bereich Brandschutz. Dazu kommt die starke Marktpräsenz von Siemens.»

Martin Lippert meint weiter, dass der grösste Nutzniesser der Kunde sei. «Besonders dann, wenn er ausnahmslos auf die Komponenten unserer beiden Unternehmen setzt. Dank dem grossen Spektrum von Siemens hat er nur noch zwei Ansprechpartner, während es mehr sein können, wenn er Produkte anderer Anbieter wählt. Das zeigt uns, dass wir mit Siemens als Partner konkurrenzfähiger sind.»

Weitere Informationen
Siemens Schweiz AG
Alexandre Caloz
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alexandre.caloz@siemens.com