Im Mittelpunkt des Standes F07 in der Halle 2.0 steht – ganz dem Leitmotiv «Auf dem Weg zur digitalen Fabrik» entsprechend – das Portfolio für den Aufbau der digitalen Fabrik, bei dem sämtliche Wertschöpfungsprozesse digital unterstützt werden. Siemens hat ein Angebot entwickelt, mit dem seine Kunden aus den produzierenden Industrien ihr Unternehmen zur digitalen Fabrik transformieren können – egal ob Grosskonzern oder KMU. Dabei werden alle Schritte von der virtuellen bis zur realen Produktionswelt nahtlos miteinander verknüpft – mit Datenfluss vom Produktdesign bis zum Service und zurück.

«Seit 15 Jahren haben wir unser Angebot für die digitale Fabrik kontinuierlich ausgebaut. Wir sind nun als bisher einziges Unternehmen bereit, den Weg zur digitalen Fabrik zusammen mit unseren Kunden zu gehen. Damit unterstützen wir sie bei der Erhöhung ihrer Wettbewerbsfähigkeit durch eine kürzere Time-to-Market und eine schnellere, flexiblere und effizientere Produktion», so Stefan Schnider, Leiter der Divisionen Digital Factory & Process Industries and Drives, Siemens Schweiz AG.

Zentral am Messestand zeigt Siemens deshalb nicht nur sein breites Automatisierungs- und Antriebsportfolio, sondern darauf aufbauend auch die digitale Fabrik und die zur digitalen Transformation industrieller Prozesse notwendigen vier Eckpfeiler. Diese vier Elemente, die den Weg zu Industrie 4.0 ebnen, sind folgende:

1. Digital Enterprise Software Suite

Das seit mehr als fünfzehn Jahren aufgebaute umfassende Portfolio an softwarebasierten Systemen namens Digital Enterprise Software Suite, basiert auf Teamcenter als Kollaborationsplattform (Data Backbone) und verbindet PLM (Product-Lifecycle-Management), MES/MOM (Manufacturing Execution System/Manufacturing Operations Management), TIA (Totally Integrated Automation) und «Lifecycle and Data Analytics».

2. Industrielle Kommunikation

Maschinendaten lassen sich mit dem industriellen Kommunikationsprotokoll OPC UA nicht nur transportieren, sondern auch maschinenlesbar semantisch beschreiben. Mit der industriellen Kommunikation – von Profinet, dem Ethernet Standard für die Automatisierung, bis zum offenen Industrie 4.0 Standard OPC UA – bietet Siemens somit ein umfassendes Produkt- und Serviceangebot aus einer Hand.

3. Industrielle Sicherheit

Die Sicherheit von Mensch, Maschine und Umwelt ist nicht nur eine Frage menschlicher Verpflichtung, sondern auch von wirtschaftlicher Vernunft. Industrial Security, das breite Portfolio an Produkten und Services von Siemens schützt Produktionsanlagen zuverlässig vor Cyber-Angriffen. Es umfasst sowohl Anlagen- und Netzwerksicherheit wie auch Systemintegrität. Einen effizienten Schutz für Mensch, Maschine und Umwelt bietet das Safety Integrated-Konzept. Safety Integrated ist die intelligente Antwort auf kontinuierlich steigende Anforderungen an die funktionale Sicherheit einer Maschine oder Anlage.

4. Industrielle, datenbasierte Services

Mit der schnellen, intelligenten Auswertung von grossen Datenmengen, basierend auf MindSphere – Siemens Cloud for Industry – schafft der Konzern für seine Kunden die Grundlage für neue, datenbasierte Geschäftsmodelle, beispielsweise im Bereich der vorausschauenden Instandhaltung, Energiedatenmanagement oder Ressourcenoptimierung.

Das Spezielle an diesem Weg zur digitalen Fabrik ist, dass Unternehmen sämtlicher Grössen und aller Branchen an jedem dieser Elemente sukzessive ansetzen können. Dabei kann an jedem Punkt der Wertschöpfungskette begonnen werden – je nach Kundenbedürfnis. Wo dieser Punkt für unsere Kunden sein könnte, zeigt der «Digital Maturity Benchmark». Dieser eigens für die Sindex konzipierte Check ist eine Kurzform des «PLM Maturity Assessment» und hilft Firmen, ihren Entwicklungsstand auf dem Weg zum digitalen Unternehmen im Vergleich zu anderen Unternehmen (Benchmark) einzuschätzen. Nach einem 30 Minuten dauernden Analysegespräch werden dem Kunden konkrete, unternehmensorientierte Handlungsempfehlungen zur Verfügung gestellt. Der Digital Maturity Benchmark wird exklusiv und kostenlos auf dem Siemens-Stand an der Sindex durchgeführt. Da die Plätze beschränkt sind, bitten wir interessierte Kunden, sich unter siemens.ch/benchmark für eine Beratung vormerken zu lassen.

Weitere Highlights

Neben der Darstellung der digitalen Fabrik im Zentrum des Standes veranschaulichen drei weitere Highlights praxisnahe Lösungen für die Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung industrieller Prozesse. Ein Highlight ist das gemeinsam mit Festo entwickelte Multi-Carrier-System – ein intelligentes Transportsystem für Montageautomatisierung. Das zweite Highlight zeigt mit dem 3D-Modell von MindSphere, der Siemens Cloud for Industry, wie datenbasierte Services im Engineering signifikante Zeit- und Kosteneinsparungen bringen können. Beim dritten Highlight geht es um die Digitalisierung in der Prozessindustrie: Das Condition Monitoring- Modell zeigt die Integration von TIA, IDS (Integrated Drive Systems) und Engineering-Software an einer branchenübergreifenden Anwendung für die Zirkulation von Flüssigkeiten.

Marktplatz und Referate

Obwohl die Messe ganz im Zeichen des Digitalen steht, verliert Siemens das Handfeste nicht aus den Augen. So vermitteln die Impuls-Referate konkretes und kompaktes Wissen in nur gerade zehn Minuten. Am «Hardware-Market» können Produktneuheiten angefasst und begutachtet werden – und zwar sowohl der ganze Antriebsstrang (Integrated Drives Systems) wie auch die Totally Integrated Automation-Reihe.


Gratis-Ticket

Siemens-Kunden erhalten ein Gratis-Ticket für die Sindex. Und so funktioniert es: Kontaktdaten und Siemens-Code s166118 eingeben, Gratis-Ticket drucken und Eintrittskarte zum Messebesuch mitnehmen. Mehr Informationen erhalten Sie unter www.siemens.ch/sindex.


Sindex-Messe in Bern
6. bis 8. September 2016
Siemens Stand F07, Halle 2.0
www.siemens.ch/sindex