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Smarte Mietwohnungen

Zürich, 26.04.2018

Die KNX-Technologie hält immer häufiger Einzug in Mietwohnungen – wie beispielsweise in der Rheintaler Wohnsiedlung „Live“. Mit der Siemens-Division Building Technologies als Partnerin im Bereich Gebäudesystemtechnik wird für die Mieter nicht nur der Komfort erhöht – es wird für Immobilienfirmen auch ein Wettbewerbsvorteil geschaffen.

Neben vielen anderen Dingen verändert die Digitalisierung auch die Gebäudetechnik und führt zu einer zukunftsorientierten und weitsichtigen Wohnweise. Das Smart Home, womit das intelligente Wohnen der Zukunft bezeichnet wird, vernetzt sämtliche Gewerke einer Wohnung auf Basis der KNX-Technologie. Dabei werden unterschiedliche Anwendungen wie Heizung, Beleuchtung, Jalousien, Belüftung, Multimedia und Sicherheitstechnik aus einer Hand – gewerkeübergreifend – realisiert. Der weltweit offene sowie sehr vielseitig einsetzbare KNX-Standard gehört zum umfassenden Siemens-Produktportfolio im Bereich Gebäudesystemtechnik. Die Anwendungsbereiche dieses Standards sind sehr vielfältig und reichen von Flughäfen, Spitälern über Sporteinrichtungen bis hin zu grossen Bürogebäuden und Wohnhäusern. Allen gemeinsam ist, dass durch KNX energieeffiziente, sichere und komfortable Gebäude entstehen.

Mietwohnungen als Smart Home

Im Wohnbereich kam die KNX-Technologie in der Vergangenheit vor allem in Wohnhäusern im oberen Preissegment und Bürogebäuden zum Einsatz, erobert nun aber auch den Mietwohnungssektor. Mieter der Rheintaler Wohnsiedlung „Live“ in Heerbrugg profitieren jetzt schon von den zahlreichen Vorzügen der intelligenten Wohnung: Kommt der Mieter beispielsweise von der Arbeit nach Hause, wird die Wohnung einige Minuten lang vor dem Eintreffen gut durchgelüftet. Während den Ferien werden alle elektronischen Geräte ausgeschaltet und die Raumtemperatur im Eco-Mode auf 18 Grad Celsius reguliert. Die Anwesenheit kann mit Jalousien- oder Lichtaktivität simuliert werden, wodurch sich neben dem Energiesparpotenzial und dem Komfort auch die Sicherheit erhöht.

Kleinere und günstigere Geräte

Dass immer mehr Immobilienfirmen Mietwohnungen analog zur Wohnsiedlung „Live“ mit KNX-Technologie ausstatten, liegt neben dem Wettbewerbsvorteil sowie der erhöhten Energieeffizienz auch daran, dass die Geräte in den vergangenen Jahren kleiner und günstiger geworden sind. So lassen sich die Funktionen der smarten Wohnung ganz einfach mit einer App steuern. Klingelt es beispielweise an der Haustür, übermittelt die Kamera am Eingang das Bild direkt ans Smartphone oder Tablet. Schleppen die Mieter Einkaufstüten nach Hause, können sie diese Tür per Fernbedienung im Voraus öffnen.

Wohnsiedlung „Live“ im Rheintal

Die Rheintaler Immobilienfirma Sonnenbau hat ihre neue Wohnsiedlung „Live“ jüngst mit KNX-Technologie ausgestattet. Als erste Wohnsiedlung im Rheintal verfügen die 38 Wohnungen neben dem Bahnhof Heerbrugg über eine gewerkeübergreifende KNX-Lösung. Eibrom St. Gallen GmbH war dabei verantwortlich für die Planung und Integration der Gebäudetechnik mit KNX und setzte auf die bewährten Produkte von Siemens. Die Steuerung der Smart-Home-Funktionen lässt sich künftig ganz einfach über eine App von Eibrom vornehmen.

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Marc Maurer
Tel. +41 (0)585 581 164
marc.maurer@siemens.com