Andreas Hefti
Leiter Rolling Stock
Organisation
Industry Sector
Mobility Division
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Die Konzeptphase für die Niederflur-Zwischenwagen, die wir derzeit für die SBB fertigen,
ist abgeschlossen. Unser Kunde hat das finale Design- und Technik-konzept der Wagen freigegeben. Nachdem die Züge erst auf dem Papier und in
3D-Modellen Gestalt annahmen, haben wir mittlerweile einen wichtigen Meilenstein erreicht: Die Fertigstellung des ersten Wagenkasten-Rohbaus!
Die Mitarbeitenden des Siemens Montagewerks in Wien fügten in diesem Frühjahr die einzelnen Bauelemente, wie Bodengruppe, Seitenteile, Dach und Stirnwandteile zusammen und präsentierten den Wagen, nach umfangreichen Prüfungen, anschliessend mit Erfolg der SBB.
Die weiteren Rohwagenkästen werden nun im zwei bis drei Wochenrhythmus gefertigt. Danach folgen die Oberflächenbehandlung sowie der Ausbau der Zwischenwägen in verschiedenen Montageabschnitten.
Für die Sihltal-Zürich-Uetliberg-Bahn (SZU) fertigt das Wiener Werk die ersten acht Wagen komplett. Sie erhalten die SZU-typische Lackierung in einem kräftigen Rot. Für die Zulassung auf dem schweizerischen Eisenbahnnetz und zur Bestätigung der zugesicherten Eigenschaften werden die Wagen vor der Übergabe umfangreichen Prüfungen und Tests unterzogen.
Den acht roten SZU-Wagen folgen 113 blaue Fahrzeuge für die SBB. Die Wiener Kollegen bauen wiederum die Rohbaukästen zusammen und sind für einen Teil des Ausbaus verantwortlich. Für die Endmontage inklusive einem zusätzlich integrierten behindertengerechten WC sowie die finale Inbetriebsetzung ist unser Konsortialpartner, die Firma Bombardier, zuständig.
Seit Sommer 2009 ist bei den SBB die vollständige Flotte von insgesamt 61 vierteiligen Doppelstock-Triebzügen in Betrieb, welche eine Fahrleistung von annähernd 10 Millionen Kilometer pro Jahr erbringen. Bedingt durch die Fahrzeugeigenmasse von über 230 Tonnen (die in mehr oder weniger kurzen Abständen beschleunigt und wieder abgebremst wird) sowie wegen der Klimatisierung für den Fahrgastkomfort, wird eine grosse Menge an elektrischer Energie benötigt. Dank verschiedener Massnahmen kann ein Teil dieser Energie wieder zurück gewonnen werden.

Heute Dienstagmittag wurde der sechzigste und letzte der bestellten Doppelstock-Triebzüge (DTZ) der S-Bahn Zürich in die Flottenfamilie aufgenommen. Im Rahmen einer kleinen Zugtaufe erhielt er den Namen "Oerlikon". Somit ist die zweite Generation der S-Bahn Doppelstöcker komplett.
Der sechzigste Doppelstock-Triebzug ist am 7. Juli 2009 im Hauptbahnhof Zürich auf den Namen "Oerlikon" getauft worden. Den Taufakt begingen Martin Bütikofer, Leiter SBB Regionalverkehr, und Franz Kagerbauer, Direktor des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV).
"Das Rollmaterial ist die Visitenkarte des ZVV. Das gilt besonders für die S-Bahn, das starke Rückgrat des öffentlichen Verkehrs im ZVV", sagte Franz Kagerbauer in seiner Rede. Martin Bütikofer fügte hinzu: "Mit dieser Taufe symbolisieren wir die Bedeutung des Bahnknotens Oerlikon für die Durchmesserlinie Zürich. Wir danken damit allen Anwohnern für Ihre Geduld, das Verständnis für den Baulärm und ihre Unterstützung. Ohne sie wäre ein solch gigantisches Projekt wie die DML nicht möglich."
Die Doppelstock-Triebzüge (DTZ) der Firma Siemens wurden ab Dezember 2006 ausgeliefert und zeichnen sich aus durch Niederflureinstieg, klimatisierte Wagen, Informationsmonitore und Videoüberwachung. Jeder Zug verfügt zudem über ein Multifunktionsabteil mit Platz für Velos und Rollstühle sowie über eine rollstuhlgängige Toilette.
Nach der heutigen Auslieferung besitzt die SBB im Zürcher S-Bahn-Netz nun 113 Doppelstöcker der ersten Generation (DPZ), 60 DTZ sowie 23 weitere Kompositionen. Damit werden werktäglich 1410 Zugsverbindungen auf 21 Linien mit 172 Haltepunkten gefahren. Rund 383'000 Reisende nutzen täglich das Angebot im Kernnetz. Das entspricht einer Steigerung von 140 Prozent gegenüber dem Gründungsjahr 1990. Die Kilometerleistung aller Züge der S-Bahn Zürich beträgt jährlich 21,23 Millionen Kilometer. Das entspricht rund 530 Erdumrundungen.
Ab Frühling 2011 wird dann die dritte Generation Doppelstöcker der Firma Stadler Rail auf dem Zürcher S-Bahn-Netz rollen. Die 50 bestellten Kompositionen werden länger sein und noch mehr Sitzplätze bieten.
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Im Rahmen einer kleinen Zugtaufe wurde am 7. Juli der sechzigste und letzte der bestellten Doppelstock-Triebzüge der S-Bahn Zürich ins Flottennetz aufgenommen. Die von Siemens gelieferten Doppelstöcker zeichnen sich aus durch Niederflureinstieg, klimatisierte Wagen, Informationsmonitore, rollstuhlgängige WCs mit Bioreaktor und Videoüberwachung. Die SBB machen sich damit bereit für die Anforderungen der Zukunft.

Rund 383 000 Reisende benutzen täglich das Angebot der S-Bahn Zürich. In nur 19 Jahren seit der Gründung 1990 konnte die Auslastung somit um 140 Prozent gesteigert werden. Heute werden werktäglich 1410 Zugverbindungen auf 21 Linien mit 172 Haltepunkten angeboten. Die 113 Fahrzeuge der ersten Generation konnten dem Passagieransturm nicht mehr standhalten. 2003 wurde deshalb eine neue Tranche ausgeschrieben, für welche Siemens den Zuschlag bekam. Anfang Juli nun wurde der 60. und letzte Doppelstöcker abgeliefert und mit reinem Limmatwasser auf den Namen "Oerlikon" getauft. Der Name soll die Bedeutung des Bahnknotens Oerlikon für die SBB symbolisieren. Die neuen Doppelstöcker sind mit modernster Bahntechnik ausgestattet: Sie können ebenerdig betreten werden und bieten einen Komfort, der jenem im Fernverkehr ebenbürtig ist. Ein weiterer Vorteil der zweiten gegenüber der ersten Zuggeneration sind die geringeren Lärmemissionen. Dank der neuen Züge können SBB und ZVV nun noch besser auf die steigenden Mobilitätsansprüche der Bevölkerung eingehen.
Auch die Siemens Schweiz AG konnte den Auftrag als vollen Erfolg verbuchen - die Fahrzeuge wurden bereits sechs Monate vor der vereinbarten Ablieferungsfrist übergeben. Um das möglich zu machen, war Kooperation von allen Seiten gefragt, denn an der Erstellung der Züge waren Teams in vier verschiedenen Ländern beteiligt: In Prag (Cz) entstanden die Wagenkasten, in Krefeld (D) wurden die elektrischen Komponenten gefertigt und in Graz (Ö) die Fahrwerke. Der Innenausbau der Mittelwagen wurde schliesslich in der Schweiz vorgenommen. Durch die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten konnte die Komplexität des Projekts jedoch problemlos gemeistert werden.
Derzeit befinden wir uns in der Konzept- und Designphase für die im Juni 2008 von der SBB bestellten 121 Niederflur-Doppelstock-Mittelwagen.
In einem ersten Schritt werden die Komponenten des Wagens gemäss den Anforderungen des Vertrages definiert. Im Wesentlichen sind dies:
Im Anschluss daran folgen die Detailspezifikationen und die Vergabe von Komponenten an Unterlieferanten.
Bereits im Herbst 2009 beginnt die Produktion der Doppelstock-Mittelwagen. Nach Fertigung der Rohwagen und einzelnen Komponenten werden diese anschliessend in den Wagen gebaut.

Viele technische Details und interessante Hintergrundinformationen über unseren Doppelstocktriebzug RABe 514 haben wir zusammengetragen und für Sie in das neue Siemens-Weblayout gepackt.
Deshalb freut es uns, wenn Sie bisher unbekannte Informationen über unsere S-Bahn herausfinden und Sie den Triebzug damit besser kennenlernen.
Uns ist es wichtig, dass Sie sich in unseren Doppelstöckern wohl und sicher fühlen. Vielleicht hilft Ihnen dabei die ein oder andere Hintergrundinformation, die Sie auf dieser Webseite lesen werden.
In jedem Fall wünschen wir Ihnen viel Spass beim Durchklicken.
Ihre Wünsche und Anregungen nehmen wir (via "Kontakt") gerne entgegen.
Der Verwaltungsrat der SBB hat am 27. Juni 2008 beschlossen, den Auftrag für 50 neue Doppelstocktriebwagen für die S-Bahn Zürich an die Firma Stadler Rail zu vergeben.
Das Konsortium Siemens/Bombardier wurde mit der Lieferung von 121 Zwischenwagen betraut.
Da die SBB mit unseren aktuellen Doppelstocktriebzügen sehr zufrieden ist und die Auslieferung weitgehend problemlos verläuft, wäre es falsch zu behaupten, dass wir uns zusammen mit Bombardier nicht deutlich mehr ausgerechnet hatten.
Trotzdem gratulieren wir Stadler Rail zu ihrem Erfolg und wünschen ihnen bei der Erfüllung des Auftrages alles Gute. Das Konsortium Siemens/Bombardier konzentriert sich nun voll und ganz auf eine qualitativ hochwertige Fertigung und termingerechte Lieferung der bestellten Zwischenwägen.
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